Bereits die Inder nennen die Kokosnuss nur noch den „Baum des Himmels“, da sie sämtliche Komponenten der Frucht problemlos in ihren Rezepten verarbeiten können. Schon seit Jahrtausenden gehört Kokos in Indonesien und Indien zu den Grundnahrungsmitteln und wird auch immer häufiger in der europäischen Küche genutzt.

Die Kokosnuss ist sehr vielfältig einsetzbar. Egal ob als Milch, als Fett oder auch als Raspel – viele Gerichte erhalten gerade erst durch den Einsatz der Frucht ihre ganz eigene Note. Die Kokosnuss selbst ist innen hohl. Die befaserte Steinschale, die nicht leicht zu knacken ist, beschützt den schmackhaften, fleischigen Samen, dessen weiße Grundfarbe sich auch optisch gut kombinieren lässt, und das Kokoswasser.

Die Verschiedenen Einsatzmöglichkeiten der Kokosnuss

Dank der leichten Süße eignet sich Kokos ideal für alle pikanten Gerichte. Sie rundet das Aroma nicht nur perfekt ab, sondern sorgt auch für eine leicht exotische Note. So können beispielsweise Garnelen ideal mit Kokosnuss variiert werden, ein Kokos-Crêpe wird sehr herzhaft und sogar das traditionelle Hähnchen-Frikassee wird mit ein wenig Kokosnussmilch zu einem wahren Geschmackserlebnis.
Wenn eine Suppe aus Kokosnuss zubereitet werden soll, ist Fingerspitzengefühl gefragt. Ähnlich dem Salz in der Suppe kann zu wenig Milch eher fad, zu viel jedoch schnell dominierend wirken. Mit ein wenig Fleisch wird so mancher Kokoseintopf sehr schmackhaft. Vegetarier können ihre eigene Kokosnusssuppe mit Chili, Möhre oder auch Tomate kombinieren.
Auch Süßes lässt sich selbstverständlich ideal durch den Einsatz von Kokosnuss aufpeppen. Besonders als Backzutat für Kuchen und Torten wird sie sehr häufig eingesetzt.

Die Vorteile von Kokos in der Küche

Die Kokosmilch besticht durch ihr besonderes Eiweiß, das vom Menschen sehr leicht aufgenommen werden kann. Es bietet wertvollen Fruchtzucker und hat nur wenig Fettsäure. In vielen asiatischen Ländern wird die Kokosmilch bereits als Ersatz für die Muttermilch genutzt. Dabei ist wichtig zu wissen, dass es sich hierbei nicht um das im Inneren der Nuss befindliche Wasser handelt. Die Kokosmilch wird durch das Auspressen des geraspelten Fruchtfleisches gewonnen.
Wird Kokosnussmehl verwendet, kann sich der Koch über einen hohen Anteil an Ballaststoffen freuen. Sie gleichen die Darmflora aus und sorgen für eine gesunde Verdauung. Auch im Zuge von Entgiftungskuren wird das Mehl gerne eingesetzt, da es den Körper von Giftstoffen befreit.
Obwohl die Kokosnuss einen sehr hohen Fettanteil hat, kann der Köper dennoch von ihr profitieren. So ist die gesundheitsfördernde Wirkung bereits wissenschaftlich nachgewiesen und kann unbeschwert genossen werden.

Weitere Anregungen und Möglichkeiten

Viele Gerichte lassen sich durch den Einsatz der Kokosnuss aufpeppen und verfeinern. Kein Wunder, dass das Kochen mit ihr immer beliebter wird. Viele schmackhafte Anregungen rund um das Kochen mit der Kokosnuss bieten Rezeptbücher und das Internet.